Güstrower SC 09 – FUSSBALL


09.03.2018 | 1. Männer: GSC - SG Aufbau Boizenburg 4:0 (0:0) PDF Drucken E-Mail

Im Stile einer Spitzenmannschaft
Zum Auftakt des 18. Spieltages in der Fußball-Verbandsliga ließ der Güstrower SC im Heimspiel gegen die SG Aufbau Boizenburg nichts anbrennen und feierte einen ungefährdeten 4:0-Erfolg. Der GSC bleibt dadurch Erster. Vier Punkte beträgt der Vorsprung aktuell auf den Greifswalder FC, der allerdings noch zwei Spiele weniger auf dem Konto hat. „Es war ein jederzeit verdienter Sieg, auch in der Höhe“, sagt Güstrows Trainer Sven Lange.

Allerdings brauchte der Gastgeber eine gewisse Anlaufzeit, um ins Rollen zu kommen. „In der ersten Halbzeit hatten wir doch so einige Probleme, da der Gegner massiv hinten drin stand und das auch relativ geordnet. Wenn wir uns dann doch mal freigespielt haben, hat Boizenburg dann auch mal das rustikale Mittel per Foulspiel gesucht“, erklärt Sven Lange. Dementsprechend waren Chancen Mangelware. „Wir sind nicht zwingend vor das Tor gekommen, wenn doch, hat der Torwart das entschärft“, sagt Lange. Er weiß auch, woran es lag, dass seine Mannschaft keinen Zug zum Tor hatte: „Auf dem glatten, gefrorenen Kunstrasenplatz haben wir uns zu schlecht angespielt, immer wieder versucht, in die Räume zu spielen – das war verkehrt.“

Dass das besser werden mussten, um die Punkte nicht liegen zu lassen, wurde in der Halbzeit klar angesprochen. „Wir sind wie Raketen aus der Halbzeit gekommen und haben das Ding ratzfatz klargemacht“, sagt Sven Lange. Innerhalb von einer Viertelstunde erzielte der GSC alle vier Treffer. Zunächst eröffnete Lars Rother den Torreigen (47.), ehe Ole Schuller (52.) und Björn Boy (56., 62.) nachlegten. „Da waren sehr schöne Tore bei. Vor allem die zwei Schüsse von Björn Boy waren sehenswert“, sagt Sven Lange. Im Stile einer Spitzenmannschaft verwaltete der GSC dann das Ergebnis bis zum Ende. Hintenrum ließ er gar nichts mehr anbrennen, stand in der Abwehr sehr sicher. Boizenburg tauchte nur noch einmal vor dem Güstrower Tor auf, das war natürlich zu wenig, um den Spitzenreiter zu ärgern „Letztendlich haben wir uns sehr gut präsentiert“, lobt Sven Lange sein Team.

Der Güstrower SC ist am kommenden Freitag wieder im Einsatz, gastiert um 19.30 Uhr beim TSV Friedland.

Güstrower SC: Eike Döscher – Marvin Bartelt, Paul Fichelmann (71. Robin Naujoks), Lars Rother, Eddy Bormann, Rico Keil (66. Max Buchholz), Florian Reimer (46. Enrico Karg), Sava-Andre Mihajlovic, Björn Plate, Ole Schuller, Björn Boy

Robert Grabowski