Güstrower SC 09 – FUSSBALL


30.04.2018 | B1-Junioren: Greifswalder FC – GSC 1:2 (0:0,1:1) n.V. PDF Drucken E-Mail

GSC zieht ins Landespokalfinale
Gut 100 Zuschauer säumten den kleinen Jugendkunstrasen des Greifswalder Volks-Stadions im Halbfinale des AUDI-Cups. Der GSC war von Beginn an um hohes Tempo und Spielkontrolle gegen tief stehende Gastgeber bemüht. Räume boten sich zunächst selten, so dass Torchancen kaum entstanden. Greifswald setzte auf Konter und zwang die Gäste in der Defensive zur höchsten Konzentration. Auf beiden Seiten verdienten sich die Torhüter Bestnoten, alles was durch die Abwehr kam wurde entschärft.

Nach der Pause lockerten die Gastgeber ihrer Defensivstrategie etwas und das Spiel wurde noch rassiger. Die Güstrower fanden kleine Lücken und wurden immer zielstrebiger. In der 58. Minute bekam der GSC mehr als 25 Meter vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen. Diesen trat Luca Frehse gekonnt Richtung Gehäuse und ohne irgendeine Zwischenberührung zappelte das Leder zum 0:1 im Netz. Diese Führung hielt jedoch nicht allzu lange, denn die Gastgeber konnten mit ihrem starken „Zehner“ nur sieben Minuten später den Ausgleich erzielen. Nach kurzer Drangphase der Greifswalder stürmte der GSC wieder. Kurz vor Ende der reellen Spielzeit hatte Moritz Bregulla eine Riesenchance, scheiterte jedoch am Keeper.

Den ersten Angriff in der Verlängerung über Hadi Telay köpfte Philipp Möller platziert zum 1:2 in die Maschen. Auch nach der erneuten Führung blieb der GSC offensiv und blieb brandgefährlich. Nach dem letzten Seitenwechsel hatte Greifswald mit einem Freistoß an die Latte ihre einzige Chance, während sich auf der Gegenseite Florian Hagen geschickt durchsetzte und leider nicht zur endgültigen Entscheidung traf. Auch wenn die Gastgeber mit stetiger Fanunterstützung alles nach vorn warfen, behielten die Güstrower die nötige Ruhe und sicherten den Sieg bis zum Abpfiff.

Fazit: Aus einem rassigen Halbfinale zog der GSC verdient ins Finale.
Für den GSC siegten: Nino Winter, Luca Frehse, Moritz Bregulla, Tim Gudzinski (70. Hadi Telay), Mitja Thormann, Matthis Buchholz, Vincent Writschan, Paul Mazarin, Eric Bennöhr, Vincent Warnick, Philipp Möller (83. Florian Hagen)

Olaf Kettner