Güstrower SC 09 – FUSSBALL


22.09.2018 | D1-Junioren: FC Hansa Rostock u13 - GSC 11:0 (4:0) PDF Drucken E-Mail

Hohe Niederlage mit positiven Lichtblicken
Die D1 Spieler des GSC 09 trafen am vergangenen Samstag mit der U13 von Hansa Rostock auf einen weiteren Titelkandidaten. Der Gastgeber war bis dato unbesiegt und somit haushoher Favorit. Bestückt mit 3 ehemaligen GSC Spielern (Mattes Krebs/Maximilian Heiden/Marc Arndt), zeigte das Hansa Team, das es diese Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen wollte. Leider fehlten beim GSC einige Spieler (krankheitsbedingt / Aushilfe D3), so dass man nur einen Wechselspieler zu Verfügung hatte. Von Seiten des GSC 09 ging man daher mit gemischten Gefühlen in die Begegnung, hatte man doch gegen alle Spitzenteams (Greifswald, Schwerin) bisher Niederlagen kassiert. Insbesondere ein frühes Gegentor wollte man vermeiden und versuchen so lange wie möglich Paroli zu bieten. Einstellung und Moral stimmten von Beginn an bei allen und es wurde um jeden Ball gefightet. Sichtlich überrascht vom forschen Auftreten der GSC Spieler, gelang es der Hansa Kogge nicht, zählbare Chancen in Tore umzumünzen. Mit geschickten spielerischen Mitteln und aggressivem Zweikampfverhalten, erspielte sich das GSC Team einige Abschlussgelegenheiten. Das Powerplay des Gastgebers nahm zu, aber etlichen Chancen wurden mit vereinten Kräften oder Glanzparaden von Keeper Frederick Köpp vereitelt. Ab Mitte der 1.HZ nahm das erwartet Spiel seinen Verlauf. Eine Unachtsamkeit im Strafraum wurde mit dem 0:1 bestraft und bis zur Pause erhöhte Hansa auf 4:0.

Die zweite HZ sah nicht viel anders aus, man spielte gut mit, aber die Tore schoss der Gegner. Da der Kräfteverschleiß hinzukam, wurde es immer schwerer konsequent zu verteidigen, geschweige denn Angriffe zu injizieren. Kurz vor Schluss gab es dann doch noch eine Riesenchance durch Colin Rybaki. Frei vor dem Tor und mit vollem Risiko, schoss er zentral von der Strafraumgrenze knapp übers Tor.  Die Glücksgöttin Fortuna vergönnte den Jungs nicht mal den Ehrentreffer, sodass es am Ende mit 0:11 nach Hause ging. Die Jungs der D1 besitzen durchaus die Qualität in dieser Liga mitzuhalten, auch wenn die Ergebnisse eine andere Sprache sprechen. Das Problem sind eher die dünne Personaldecke und die Kaderbreite.

Somit kann es derzeit nur heißen: „Es geht nicht darum besser als jemand anderer zu sein. Es geht darum, besser als am Tag zuvor zu sein.“

Nikolas Brozio