Güstrower SC 09 – FUSSBALL


02.12.2018 | D2-Junioren: Lübzer SV – GSC 3:2 (1:1) PDF Drucken E-Mail

D2 belohnt sich nicht
Trotz couragiertem Auftritt reisten die jungen Güstrower ohne Punkte aus der Bierstadt am 1. Advent und zeitgleich letzten Hinrundenpunktspiel der Landesliga heim. Dabei war es über die gesamte Spielzeit eine Partie auf Augenhöhe, jedes Team hatte dabei stärkere Phasen. In einer dieser nutzten die Gastgeber das Nachsetzen ihrer Offensive und platziertem Abschluss in der 19. Minute zur Führung. In der Folge arbeitete sich der GSC in die Hälfte der Lübzer und hatte dabei einige gute Spielzüge. In der 26. Minute setzte sich Ole Polzin auf dem linken Flügel zur Grundlinie durch und flankte ins Zentrum. Ronaldas Dargis setzte den Keeper unter Druck, dass dieser den Ball zum 1:1 Ausgleich ins eigene Tor beförderte. Danach hatten die Güstrower nach guter Kombination durch Mathis Bradatsch die Führung auf den Fuß, doch hielt der Torwart das Remis zur Pause.

Auch nach dem Wechsel konnte sich kein Team entscheidende Vorteile erspielen, viel spielte sich zunächst im Mittelfeld ab. Nach und nach erhöhte der GSC den Druck und setzte die Gastgeber in deren Hälfte fest. Dabei wurden zwei gute Möglichkeiten nicht genutzt. Aus einem kurz gespielten Abstoß, der dann lang geschlagen wurde, ließen sich die aufgerückten Güstrower Abwehrspieler düpieren. Ein Lübzer war auf und davon und erzielte in der 41. Minute das 2:1. Nach dem Anstoß kombinierten sich die Gäste vor das Tor und konnten durch Kai Wippich postwendend zum 2:2 treffen. Allerdings flankten die Lübzer knapp drei Minuten später vor das Güstrower Tor und ein Spieler konnte unbedrängt zum 3:2 einköpfen. Der GSC versuchte in den restlichen Minuten alles, um zählbares zu erreichen, scheiterte am Gegner und an sich selbst.

Fazit: Die Fehler in der Defensive werden oft brutal bestraft, während die mühsam erspielten Chancen nicht genutzt werden. Mit etwas mehr Mut hätte der GSC mindestens einen Punkt mitnehmen müssen.
Der GSC spielte mit: Leo Pohl, Bennet Ladwig, Noah Lindemann, Ronaldas Dargis, Mathis Bradatsch, Kai Wippich, Moritz Döscher, Maurice Rühs – Gustav Braun, Jan Lukrafka, Ole Polzin

Olaf Kettner