Güstrower SC 09 – FUSSBALL


01.12.2018 | B1-Junioren: FC Anker Wismar - GSC 2:0 (2:0) PDF Drucken E-Mail

Weihnachten schon am 1. Advent?
In Weihnachtsstimmung wähnten sich offenbar die Kicker des B1-Junioren, nur dass man mit der Verteilung von Geschenken fast vier Wochen zu früh dran war. Nachdem jetzt auch das erste Rückrundenspiel in die Hose ging, muss man sich eher nach unten orientieren, als einem geplanten Platz unter den ersten sechs anpeilen zu können. Dabei wollte man in diesem Spiel eigentlich alles besser machen, als man gleich im ersten Saisonspiel im August sehr unglücklich auf die Verliererstraße geriet. Da konnte man es vielleicht noch mit fehlender Wettkampfpraxis oder ungewohnter B Junioren Luft begründen, jetzt scheint man hingegen völlig neben den Schuhen zu stehen. Die letzten Spiele war allesamt von fehlender Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, unzureichender Zweikampfhärte und Laufbereitschaft sowie falschem Stellungsspiel geprägt, die man in einigen Spielen noch kaschieren konnte, zuletzt aber eben schonungslos offengelegt worden sind. Da wurden neben vielen liegen gelassenen Chancen doch noch ein paar Tore gemacht. Wenn es  aber nur zwei oder drei Chancen gibt, die dann nicht genutzt werden, sieht es eben düster aus. Dabei war Wismar spielerisch keinesfalls besser, vor allem aber körperlich und läuferisch sehr präsent. Anker konnte man dabei den absoluten Willen und eben die 10 % mehr Einsatz attestieren, die bei solchen Spielen nötig sind, den Sieg erzwingen zu wollen. Zusätzlich brauchte man nur auf die Fehler des GSC zu warten, der den Ball vorn nicht ins gegnerische Tor bekam und hinten kräftig mithalf, dass Wismar früh in Front gehen konnte.
Der GSC spielte zwar munter mit, ließ aber den absoluten Einsatz und Willen vermissen, das Spiel nach dem zweiten Gegentreffer noch drehen zu können. Vermutlich hätte man noch bis zum Dunkelwerden spielen können, ein Tor wäre an diesem Tag nicht mehr gelungen.
Dabei kam man in der ersten Halbzeit noch zu einigen hochkarätigen Chancen, im Tor steht nun einmal ein Torwart, die in Halbzeit zwei fast komplette Mangelware wurden.
Zum Glück geht es endlich in die Winterpause, um vielleicht in der Rückrunde doch noch einmal anzugreifen und aus dem Keller zu kommen.

Der GSC: Paul-Martin Schulz,  Tristan Otte, Nils Deffge, Henning Krüger (Leon Toni), Lukas Schulz (Maximilian Schenkluhn), Maximilian Malchow, Tim Ole Waßmann, Marvin Nehls (Paul Bukowski), Vincent Warnick, Mitja Thormann, Hakim Noori (Shabir Jamshedi)

Ingolf Schwartz